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Geboren bin ich in Lima, Peru. Aufgewachsen in der Schweiz.
Wenn man mich nach meiner Nationalität fragt, antworte ich, ich bin
Schweizer-Peruaner. Nicht Schweizer. Nicht Peruaner. Schweizer-Peruaner.
Meine Herkunft hat grossen Einfluss auf meine Musik, auch
wenn es nicht direkt hörbar ist.
Es muss mit 6 Jahren gewesen sein, als ich zum Pinkeln etwas gepfiffen
habe, was nach Mozart tönte. Von da an war für mich klar,
dass Musik ein Teil von mir ist. Einem wertvollen Geheimnis
gleich trug ich diese Einsicht mit mir herum. Erst mit
16 Jahren habe ich dann per Zufall eine
Gitarre in die Hand bekommen, und nicht mehr aus den Händen gelassen.
Meine Lehrer:
Mein erster Lehrer war Florian Heeb.
Die Begegnung mit ihm war für
mich wegweisend. Er konnte mir die bleibende Überzeugung vermitteln,
Gitarre zu spielen.
Mit Claude Chappuis habe ich die
Berufsausbildung an der Hochschule für Musik in Bern gemacht.
Mit ihm habe ich das grundlegende Handwerk gelernt.
Anschliessend konnte ich, dank grosszügigien Stipendienpreisen, mein Studium
bei Jose Tomas in Spanien fortsetzen.
In Jose Tomas bin ich einem Gitarristen mit grossem Ton und grossem
Herz begegnet. Seine durchwegs positive Haltung
zu meinem Spiel im Unterricht sind mir in meinem eigenen Unterrichten
Vorbild geworden.
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Noch während der Grundausbildung begegnete ich Alberto
Ponce(Bild). Er war für mich entscheidend. Was ich schon immer für
die Musik gefühlte hatte, konnte er bestätigen und mir ein essentielles
Spiel, welches das Mensch sein ausdrückt, vermitteln. Über
3 Jahre besuchte ich bei ihm Meisterkurse, bevor ich
anschliessend 1 Jahr bei ihm am Conservatoire
National de la Courneuve studierte und mit Auszeichnung
abschloss (premier prix à l'unanimité courneuve). Es folgte
ein weiteres Studienjahr bei ihm an der Ecole Normale,
bevor ich mich entschied die Studien abzubrechen,
um mich auf meine kompositorische Stilfindung
zu konzentrieren.
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| | Zen: | | |
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Ich fühlte mich hervorragend ausgebildet, doch fehlten mir dennoch
Antworten auf das Leben. Diese fand ich in der Begegnung
mit der Zenlehrerin Joan
Rieck. Sie konnte mir unmissverständlich vermitteln, dass
es ein Segen ist, Gitarre spielen zu können.
Die Art wie Zen im
Einzelgespräch unterrichtet wird, hat mich für meinen eigenen
Unterricht geprägt.
Mein heutiger Zenmeister ist Willigis Jäger (Bild).
Ich bin ihm und Joan Rieck für ihr Unterrichten und ihre Unterstützung
auf meinem Weg unendlich dankbar.

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